Kesseltechnik

Wasserführende Ofenanlagen sind mit der entsprechenden Kesseltechnik heute kein Problem mehr. Wir erklären wie das funktioniert.

Wasserführende Ofenanlagen mit Kesseltechnik

 

Wasserführende Ofenanlagen mit Kesseltechnik machen unabhängig. Sie unterstützen die vorhandene Heizung und entlasten Ihren Geldbeutel. Eine schöne und sinnvolle Möglichkeit, die Wärme für Ihr Zuhause zu sichern!

Die Heizlast von Neubauten insbesondere Niedrigenergie-Häusern ist in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Bei vielen Ofenanlagen besteht daher zunehmend die Gefahr, dass der Aufstellraum überheizt wird.

Wasserführende Ofenanlagen mit Kesseltechnik bieten den großen Vorteil, dass die Abwärme des Ofens bedarfsgerecht für den Aufstellraum dimensioniert wird. Alles was an direkter Wärme in Form von Warmluft oder Strahlung für den Raum zu viel wäre, wird in Heizwasser umgewandelt, in einem Pufferspeicher zwischengelagert und von dort aus bei Bedarf mittels Heizkörper, Wand- sowie Fußbodenheizung aufs ganze Haus verteilt, oder auch fürs Brauchwasser genutzt. So können in der Übergangzeit mit ein bis zwei Abbränden pro Tag Warmwasser und Heizkreis versorgt werden, ohne dass die Hauptheizung zugeschaltet werden muss. Selbst in „Notzeiten“ lässt sich mit 3 bis 4 Füllmengen der gesamte Wärmebedarf über eine richtig dimensionierte wasserführende Ofenanlage erzeugen.

Und mit einer entsprechenden Notstromversorgung kann auch bei einem Stromausfall die Anlage weiter betrieben werden.

Wie kommt die Energie der Rauchgase ins Wasser?

  • Bei der Verbrennung von Holz entstehen Rauchgase mit einer Temperatur zwischen 600-900°C.
    Bei einer wasserführenden Ofenanlage mit Kesseltechnik strömen diese durch ein metallisches Rohrbündel einen so genannten Wasserwärmetauscher (2) der sich im Kesselkörper befindet. Dessen Wände entziehen den Rauchgasen die Wärme und kühlen diese ab. Aber nicht nur die Rauchgase, auch der heiße Brennraum kann zur Heizwassererwärmung genutzt werden.
  • Daher wird auch häufig der schamottierte Brennraum mit einem Kesselkörper ummantelt.
    Der Brennraum erwärmt die Wände des Kesselkörpers (3) und das darin befindliche Wasser. Kesselkörper und Wasserwärmetauscher bilden eine Einheit in der sich das Wasser auf 70-80°C aufheizt. Dieses wird dann in einem Pufferspeicher gesammelt und erwärmt bei Bedarf Heizkörper sowie Wand- und Fußbodenheizungen.
  • zusätzlicher Wärmespeicher
    Je nach wasserführendem Heizeinsatz kann mit dem restlichen Anteil der Rauchgase ein mittels Umschaltklappe (6) zuschaltbares, keramisches Zugsystem (5) erwärmt werden. So ist über mehrere Stunden auch für eine zusätzliche angenehme Strahlungswärme im Wohnraum gesorgt.

Wasserführende Kamine und wasserführende Speicheröfen

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von wasserführenden Ofenanlagen.
Wasserführende Kamine und wasserführende Speicheröfen.

Hier trifft maximales Feuererlebnis auf Warmwassererzeugung und Heizen mit Holz: ein wasserführender Kamin gibt durch seine großformatige Sichtscheibe Strahlungswärme in den Raum ab und erzeugt gleichzeitig warmes Wasser für das Heizsystem

Ein wasserführender Kamin ist die moderne Alternative zum offenen Kamin, wenn es darum geht möglichst effizient und gleichzeitig ansprechend zu heizen. Ein wasserführender Kamin, auch Kaminkessel genannt, treibt dieses Spiel noch weiter – das heimische Holzfeuer wird zur Heizung. Hochtechnisierte Elemente sorgen dafür, dass durch die Energie des Kamins Warmwasser erzeugt wird.

Wie kann ich von einer wasserführenden Kaminanlage profitieren?

Für den Benutzer ist das Prozedere genau gleich: Man heizt seinen Kamin an und erhält schnell wohltuende Wärme und ein spektakuläres Kaminfeuer. Doch gleichzeitig führt man die ohnehin entstehende Energie seinem Warmwasserkreislauf zu und nutzt diese so effizient wie möglich. Einmal Anheizen und doppelt profitieren: Feuer-Atmosphäre genießen und bares Geld sparen.

Denn vor allem in der Übergangszeit reichen ein bis zwei Abbrände pro Tag aus, um das Heizsystem mit genügend Warmwasser zu versorgen, ohne dass die Hauptheizung benötigt wird.

Ähnlich wie ein Kamin bietet ein Speicherofen zunächst zwei Dinge: Feuer-Atmosphäre und Wärme. Doch liegt der Fokus hier deutlich mehr auf Letzterem: Die im Feuerraum erzeugte Energie wird langsam auf die massiven Speicherelemente des Ofens übertragen. Diese geben dann über Stunden so genannte Strahlungswärme auf angenehme Art und Weise an die Umgebung ab.
Bei einem wasserführenden Speicherofen hat man dabei noch die Wahl, ob die Wärmeenergie alternativ durch den Wasserwärmetauscher geleitet werden soll. Man nutzt damit sozusagen die im Ofen ohnehin produzierte Energie dazu, Warmwasser zu erzeugen.

Wie kann ich von einem wasserführenden Speicherofen profitieren?

Ganz einfach: Im Gegensatz zu einem klassischen Speicherofen hat man die Möglichkeit, sein hauseigenes Heizwasser zu erwärmen. Dazu nutzt man die ohnehin vorhandene Energie im Ofen. Das spart Geld und gibt ein gutes Gewissen, sein Brennholz effizient zu nutzen.
Dass man dabei seine Ofenwärme durch die keramische Speichermasse seiner Anlage leiten kann, ist eine zusätzliche Funktion des wasserführenden Speicherofens. Man hat die Wahl, Warmwasser zu erzeugen und gesunde Strahlungswärme zu produzieren. Je nach Bedarf.
Und das Beste: Da es mittlerweile auch wasserführende Speicheröfen mit etwas größeren Glasheiztüren gibt, erhält man gleichzeitig auch schnelle Wärme über die Scheibe. Das Beste aus wirklich allen Welten.

Clever kombiniert

Wasserführende Kamin- und Speicherofenanlagen arbeiten nicht nur für sich selbst, sondern auch hervorragend im Team. Es ist möglich, alle Energieerzeuger wie einer Wärmepumpe, einen Holzkessel, eine Gastherme, einer Ölheizung, etc. sowie alle Verbraucher so effizient wie nur möglich in einem System zusammenzuführen.

Eine besondere Konstellation ist eine wasserführende Ofenanlage gemeinsam mit einer Wärmepumpe. Während Letztere vor allem an sehr kalten Tagen wenig effektvoll arbeitet, kann ein wasserführender Ofen den nötigen Ausgleich schaffen. Als Team hilft dieser der hauseigenen Wärmepumpe dabei, Schwächephasen auszugleichen und somit möglichst wirksam zu funktionieren.

Die richtige Regeltechnik ist entscheidend

Das große Ganze ist in heutiger Zeit die Königsdisziplin, wenn es darum geht, intelligente Konzepte für die eigenen vier Wände zu planen. Eine Steuerung für alles und ein System, die alle Elemente wie Scheitholzkessel, Pelletkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, etc. mit einer wasserführenden Kaminanlage verbindet, machen das Leben so viel einfacher. Nur so ist es möglich, die besten Lösungen für wirklich jeden Anwender zu finden.

Zu den Steuerungen

Was muss beim Einbau beachtet werden?

Grundsätzlich ist der Einbau einer wasserführenden Kamin- oder Speicherofenanlage etwas komplexer als der Einbau einer Anlage ohne Kesselelemente. Der Grund hierfür liegt in der Verbindung des Ofens mit dem Heizwasserkreislauf des Hauses.

Aber keine Sorge: Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung ist der Einbau für uns ein Leichtes. Zusammen mit Ihrem, oder einem von uns empfohlenen Installateur, wird die komplette Anlage geplant und gemeinsam abgestimmt. So erhalten Sie das bestmögliche Ergebnis aus beiden Welten.

Beim Thema wasserführende Kamine und Speicheröfen sind Sie bei uns genau richtig! Gerade mit den Produkten der Firma Brunner die nicht nur Marktführer, sondern auch Innovationstreiber sind, haben wir die besten Erfahrungen gemacht! Lassen Sie sich von uns beraten, wir haben auch für Sie die richtige Kessellösung!

Ausführlichere Informationen finden Sie in der Broschüre.

 

Bei uns sind sie richtig!

Beim Thema wasserführende Kamine und Speicheröfen sind Sie bei uns genau richtig! Gerade mit den Produkten der Firma Brunner die nicht nur Marktführer, sondern auch Innovationstreiber sind, haben wir die besten Erfahrungen gemacht! Lassen Sie sich von uns beraten, wir haben auch für Sie die richtige Kessellösung!